Trump vs. Walsh: Ein "Machtspiel", das über das Schicksal des Kryptomarktes entscheidet
Das Weiße Haus will die Zinsen senken.
Die Fed will die Zinsen erhöhen.
Diese beiden behandeln dein BTC wie ein Schachbrett.
Akt 1: Konfrontation
Trump (Weißes Haus):
In den frühen Morgenstunden des 20. August hat Trump die Fed öffentlich kritisiert.
„Wir würden wirklich gerne sehen, dass die Zinssätze sinken.“
Seine Logik ist einfach: Je besser die Wirtschaftsdaten, desto mehr sollten die Zinsen gesenkt werden – „Früher wurden bei guten Daten die Zinsen gesenkt; jetzt, bei guten Daten, erhöhen sie die Zinsen, nur weil sie Angst vor Inflation haben, was sie nicht tun sollten.“ Jede Senkung um 1 Prozentpunkt entspricht etwa 600 Milliarden US-Dollar geringeren Kosten.
Walsh (Fed):
Am 28. August in Jackson Hole.
Walshs erste offizielle Rede als Fed-Vorsitzender.
Was sagte er? – „Wenn die Inflation nicht zurückgeht, haben wir noch viel Arbeit vor uns.“
Der ehemalige Fed-Vizevorsitzende Brainard kommentierte direkt: „Das klingt, als suche man nach einer Rechtfertigung für Zinserhöhungen.“
Der eine ist der Hausherr des Weißen Hauses, der andere sein selbst ernannter Fed-Chef. Ein Machtspiel „die eigenen Leute gegen die eigenen Leute“ beginnt offiziell.
Akt 2: Kräfteverhältnis
Trumps Lager: Zinssenkung
Nicht nur öffentlich gefordert, sondern bei Treffen mit Führungskräften der Kryptobranche erneut betont, dass die Zinsen sinken sollten.
Sein Kernanliegen: Niedrige Zinsen stimulieren die Wirtschaft und verringern die Zinslast der 40 Billionen US-Dollar Staatsschulden.
Walshs Lager: Zinserhöhung
Im Juli unterstützten bereits 3 FOMC-Mitglieder eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte. Nach Jackson Hole folgten weitere Offizielle.
Walshs Selbstvertrauen basiert auf Daten: PCE-Inflationsrate 3,7 %, 6-Monats-Wert 4,1 %, weit über dem 2 %-Ziel.
Akt 3: Wie bewertet der Markt?
CME sagt: Wir glauben an Walsh.
Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September liegt bei 56,9 %, mindestens eine Zinserhöhung noch in diesem Jahr bei 88,9 %.
Vor einer Woche lag diese Zahl noch bei 39,9 %. Eine Rede von Walsh erhöhte die Wahrscheinlichkeit um 17 Prozentpunkte.
Polymarket sagt: Nicht unbedingt.
Wetten mit einem Handelsvolumen von über 66,6 Millionen US-Dollar zeigen – 52 % setzen auf keine Änderung, 48 % auf Zinserhöhung.
Fast ein Patt.
Wetten auf Zinssenkung? Nur noch 1 %.
Vor einem Jahr setzte der Markt noch mit 99,3 % Wahrscheinlichkeit auf eine Zinssenkung um 25 Basispunkte im September. Vom Konsens für Zinssenkungen zum Konsens für Zinserhöhungen dauerte es nur 12 Monate.
Akt 4: Was bedeutet das für den Kryptomarkt?
Nach Walshs Rede fiel BTC direkt von der Annäherung an 80.000 US-Dollar zurück und verlor die 77.000 US-Dollar-Marke.
Die Logik ist einfach:
Trump gewinnt (Zinssenkung/keine Zinserhöhung) → Liquiditätslockerung → BTC profitiert
Walsh gewinnt (Zinserhöhung) → US-Dollar stärkt sich → BTC gerät unter Druck
FOMC-Sitzung am 15.-16. September. Die Arbeitsmarktdaten am Freitag sind die letzte Auseinandersetzung vor der Entscheidung.
Wenn die Arbeitsmarktdaten erneut stark sind – eine Zinserhöhung im September ist nicht ausgeschlossen.
Das ist kein Wettstreit der Wirtschaftsdaten.
Es ist ein Machtkampf zwischen dem Weißen Haus und der Fed.
Der Kryptomarkt ist nur das Schachbrett dieses Krieges.
$BTC$ETH$XAU#就业数据密集公布,沃什政策立场受检验
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