Vor 82.000 BTC sagt Fidelity „es könnte noch ein neues Tief geben“, Galaxy sagt „der Boden liegt bei 40.000“ – wem glaubst du?
BTC erreichte am Montag dieser Woche zeitweise 82.262 USD, ein Vier-Monats-Hoch. Dann fiel es wieder zurück und pendelt jetzt um die 79.800. In einem Monat stieg es um 30 %.
Sieht doch gut aus, oder?
Aber Fidelity sagt: Freu dich nicht zu früh.
Was sagt Fidelity?
Ich zitiere Chris Kuiper, Vizepräsident der Digital Asset Research bei Fidelity:
„Der Boden könnte bereits im Juli erreicht worden sein. Es könnte aber auch noch weiter fallen und im November oder später ein weiteres Tief markieren.“
Warum November?
Weil die Bärenmarkt-Tiefs bei Bitcoin historisch etwa alle vier Jahre auftreten. Das letzte Tief war im November 2022. Wenn sich der Zyklus wiederholt, liegt das nächste Tieffenster im November 2026.
Die Inflation liegt seit über fünf Jahren über dem Ziel. Die Fed hat fünfmal in Folge die Zinsen unverändert gelassen. Die Logik von Fidelity ist einfach: Du kannst den historischen Mustern misstrauen, aber sie sind tatsächlich schon dreimal eingetreten.
Kuiper lässt sich aber eine Hintertür offen – er betont, dass der Vier-Jahres-Zyklus kein exaktes Zeitgesetz ist und nicht zwangsläufig bedeutet, dass es später in diesem Jahr fallen muss.
In einfachen Worten: Es könnte schon ein Boden sein, muss aber nicht. Gesagt heißt nicht gesagt.
Was sagt Galaxy?
Die Logik von Alex Thorn, Forschungsleiter bei Galaxy, ist interessanter.
Er bringt das Konzept „ruhiger Gipfel hebt den Boden“ ins Spiel.
Was bedeutet das? Als BTC im Oktober 2025 seinen Gipfel erreichte, wurden von 11 Top-Indikatoren nur 2 ausgelöst. Der MVRV-Peak lag nur bei 2,29, zuvor lag er zwischen 2,93 und 5,91. Der Pi Cycle Top-Indikator wurde gar nicht aktiviert.
Der Gipfel war zu mild, zu mild, um ein echter Gipfel zu sein.
Aber gerade weil dieser Gipfel nicht so extrem war, hat er den Boden höher gelegt. Das Basisszenario von Galaxy für den Boden: 40.000 bis 46.000 USD.
Tiefere Bereinigung: 30.000 bis 37.000. Flachere Korrektur: 51.000 bis 54.000.
Thorns Originalwortlaut: „Unsere Datenanalyse deutet auf das vierte Quartal 2026 als Boden für BTCUSD hin.“
In einfachen Worten: Es wird noch fallen, aber nicht mehr so stark wie früher.
Jetzt wird es interessant.
Fidelity sagt: „Der Zyklus darf nicht ignoriert werden, im November könnte es noch einen Rücksetzer geben.“
Galaxy sagt: „Diesmal ist es anders, aber der Boden ist trotzdem nicht niedrig, er liegt bei 40.000.“
Was haben beide gemeinsam?
– Beide glauben nicht, dass jetzt der Boden ist.
Der eine sagt, es könnte bis November noch weiter fallen. Der andere sagt, es könnte noch bis 40.000 fallen.
Der eine erschreckt dich mit historischen Mustern. Der andere mit On-Chain-Daten.
Wem glaubst du?
BTC ist seit dem Tief von 58.000 im Juni um über 30 % gestiegen. Am 3. September gab es bei ETFs einen Nettozufluss von 731 Mio. USD an einem Tag. Alles sieht gut aus.
Aber Fidelity sagt, eine Erholung bedeutet nicht das Ende des Bärenmarkts. Galaxy sagt, von 13 Bodenindikatoren sind nur 4 aufgetreten. Der Preis ist noch nicht unter die Gesamtkostenbasis gefallen, die Halter erleiden noch keine großflächigen Verluste, es gab noch kein massives Kapitulationsereignis.
Sind deine Long-Positionen ein Bottom-Fishing oder ein Nachkauf?
Niemand weiß es.
Aber eines ist sicher: 82.000 ist nicht der Gipfel dieses Zyklus und wahrscheinlich auch nicht der Boden.
$ETH$ETH$ZEC#BTC兑黄金比率升至1月以来高位,强势能否延续?
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