Trump hat heute wieder gesprochen, diesmal nicht nur eine einfache Aufforderung zur Zinssenkung.
Er sagte: „Wachstum führt nicht zu Inflation.“
Dieser eine Satz sprengt die Lehrbücher der Volkswirtschaftslehre.
In den letzten 25 Jahren basierte das gesamte Rahmenwerk der Fed auf einer eisernen Regel – wenn die Wirtschaft schnell wächst, kommt die Inflation, also muss man frühzeitig die Zinsen anheben, um sie „abzuwürgen“. Das nennt man die Phillips-Kurve, die jeder VWL-Student im ersten Jahr auswendig lernen muss.
Trump sagt: Falsch. Alles falsch.
„Vor 25 Jahren“ ist kein beliebiger Zeitpunkt, sondern eine historische Grenze.
Er nannte bewusst einen Zeitpunkt – „bis vor 25 Jahren war das so“.
Vor 25 Jahren war das Jahr 2001.
Das Ende der Greenspan-Ära, der Wendepunkt für das von Volcker geprägte anti-inflationäre Rahmenwerk.
Wer ist Volcker? Der Mann, der in den 1980ern die Zinsen auf 20 % trieb und die zweistellige Inflation brutal niederschlug. Seitdem ist „präventiver Inflationsbekämpfung“ Teil der DNA der Fed – sobald die Wirtschaft gut läuft, werden die Zinsen erhöht, egal ob Inflation da ist oder nicht.
Trump sagt: Dieses 25 Jahre alte Spiel ist vorbei.
Er ruft nicht nur zur Aktion auf, er lehnt das ganze Rahmenwerk ab.
650 Milliarden Dollar, diese Zahl hat eine Bedeutung.
Trump wörtlich: „Jeder Prozentpunkt Zinsanstieg kostet die USA jährlich 650 Milliarden Dollar.“
Achtung, am 24. Juni lag diese Zahl noch bei 800 Milliarden.
Von 800 auf 650 Milliarden – das Weiße Haus rechnet genau nach. Sie nutzen interne Modelle, um den Pfad der Leitzinsen zu berechnen, statt einfach nur Parolen zu rufen.
Was bedeutet das? Die Trump-Regierung hat eine quantitative Abschätzung der Auswirkungen von Zinssenkungen und wartet auf den „kosteneffizientesten“ Zeitpunkt zum Handeln.
Die ultimative Auswirkung auf Krypto-Assets
Wenn Trump wirklich das Fed-Rahmenwerk neu gestaltet –
langfristig niedrige Zinsen senken dauerhaft die Haltekosten von Bitcoin als „zinslosem Asset“.
Das ist kein kurzfristiger Bull-Trigger, sondern eine Neubewertung des gesamten Bewertungssystems.
In den letzten Jahren schwankte Bitcoin, viele schauten auf ETF-Zuflüsse und -Abflüsse, auf Optionsverfall. Aber die eigentliche Grundlogik ist: Wo ist das Geld am besten aufgehoben?
Wenn die Zinsen langfristig am Boden bleiben, sind die Opportunitätskosten für das Halten von Bitcoin null. Dann ist Bitcoin kein „Risikoinvestment“ mehr – es wird zum Ersatz für Nullkuponanleihen.
Aber es gibt ein Problem.
Trump sagte heute noch etwas: Wenn die Fed nicht senkt, wird er den Handel mit Ländern mit Handelsdefizit abbrechen.
Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe schoss daraufhin auf 4,79 %, ein Jahreshoch.
Der Markt sagt ihm: Wir kaufen das nicht.
Er will niedrige Zinsen, der Anleihemarkt zwingt hohe Zinsen. Er will das Paradigma neu gestalten, der Markt sagt: „Du hast nicht das letzte Wort.“
Trump will nicht nur hohe Zinsen abschaffen.
Er will die gesamte geldpolitische Philosophie der letzten 25 Jahre, die die Vermögenspreise gedrückt hat, beenden.
Wenn er diesen Kampf gewinnt, wird die Bewertungslogik von Bitcoin komplett neu geschrieben.
Wenn er verliert – wird der Anleihemarkt für die Fed die Zinsen erhöhen.
$BTC$ETH$XAU#美联储官员称应加息,9月概率升至58.6%
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